Andreas Puchebuhr begeisterte bei seiner Lesung
Trotz gedichteter Windstärke 12 kam es bei der Lesung des selbsternannten Abenteuerautors Andreas Puchebuhr am vergangenen Donnerstag im prächtig gefüllten Möbelhaus Reck zu keinen ernsthaften Verletzungen. Lediglich dezente Kopfschmerzen am Folgetag konnten eventuell auf die unbarmherzige Getränkeauswahl zurückgeführt werden.
Diese war, als logische Ergänzung zu den einzelnen Etappen der humorigen Weltreise des Autors, allerdings unabdingbar. Und so kämpfte sich das begeisterte Publikum von japanischem Whisky über philippinischem Kokoswodka durch den Pazifik, löschte im polnischen Hafen ein einheimisches Bier, um kurz darauf von einer selbst kreierten Tequilaspirituose des erfinderischen Seebären auf die Schiffsplanken geworfen zu werden.
Im erfrischenden Stil seines Erstlings knüpft Puchebuhr auch im vorgestellten Nachfolgeroman ein ganzes Knäuel Seemannsgarn, das Segelpuristen die Haare zu Berge stehen lassen dürfte. Abgerundet wurde der gelungene Abend von einem glänzend aufgelegten Smutje Massimo Arrighi und Crew, die in den Pausen kulinarische Perlen wie „Gruß vom Kombüsenboden“ oder „Überbackenen Feudel“ kredenzten. „Wer das verpasst hat, dürfte eine entscheidende Lücke in der persönlichen Vita haben.“ resümierte der erschöpfte, aber zufriedene Veranstalter und Gastgeber Siegfried Tippel.
Die schönsten Bilder des Abends sehen Sie hier:


Fr, Dez 16, 2011
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